Zurück zu Projektliste
Renaturierungsprojekte
Rewilding Wusseken
Schleswig-Holstein
Mit dem Projekt „Rewilding Wusseken“ stellt die eMission-X gGmbH ehemals intensiv genutzte Flächen der natürlichen Entwicklung wieder zur Verfügung. Durch den vollständigen Nutzungsverzicht und gezielte Initialmaßnahmen entstehen vielfältige Strukturen aus heimischen Gehölzen und blütenreichen Sukzessionsflächen.
Diese bieten Nahrung, Nistplätze und Rückzugsräume für Wildbienen, Schmetterlinge und andere bestäubende Insekten. Anders als kurzfristige Maßnahmen setzt das Projekt auf dauerhafte ökologische Prozesse: Die Natur entwickelt sich eigenständig und schafft stabile, resiliente Lebensräume.
„Rewilding Wusseken“ zeigt beispielhaft, wie durch Flächenkauf und konsequentes Rewilding Bestäuberpopulationen langfristig gestärkt und Ökosysteme nachhaltig wiederhergestellt werden können.

Knick WussekenFoto: eMission-X gGmbH
Details
- Projektträger:
- eMission-X gGmbH
- Förderprogramme:
- selbstfinanziert
- Kooperationspartner:
- keine
Projektbeschreibung
Ziele
Mit dem Projekt „Rewilding Wusseken“ verfolgt die eMission-X gGmbH das Ziel, ehemals intensiv landwirtschaftlich genutzte Flächen dauerhaft in naturnahe Ökosysteme zu überführen. Im Fokus steht die Wiederherstellung funktionierender Lebensräume für Bestäuber wie Wildbienen, Schmetterlinge und andere Insekten. Durch den konsequenten Nutzungsverzicht sollen sich stabile, resiliente Ökosysteme entwickeln, die langfristig Biodiversität sichern und natürliche Prozesse wieder ermöglichen.
Maßnahmen
Kern des Projekts ist der Ankauf von Flächen, die anschließend vollständig aus der Nutzung genommen werden. Durch gezielte Initialmaßnahmen wie die Pflanzung heimischer Gehölze, die Förderung blütenreicher Sukzessionsflächen und das Zulassen natürlicher Dynamiken entstehen vielfältige Habitatstrukturen. Ergänzt wird dies durch die Schaffung von Übergangszonen, Totholzbereichen und ungestörten Rückzugsräumen. Der Ansatz folgt dem Prinzip „so viel wie nötig, so wenig wie möglich“, um der Natur Raum zur eigenständigen Entwicklung zu geben.
Ergebnisse
Bereits in der frühen Projektphase zeigen sich positive Effekte: Erste blütenreiche Strukturen bieten Nahrungsquellen für Bestäuber, während die zunehmende strukturelle Vielfalt neue Lebensräume schafft. Mittelfristig entsteht ein sich selbst tragendes Ökosystem, das ohne weitere Eingriffe auskommt. „Rewilding Wusseken“ demonstriert, wie durch Flächenkauf, Nutzungsaufgabe und gezielte Initialmaßnahmen die Wiederherstellung von Ökosystemen gelingen und Bestäuberpopulationen nachhaltig gestärkt werden können.

